Röntgenbild zeigt Unregelmäßigkeiten im Werkstück-Inneren

Mithilfe der Durchstrahlungsprüfung, auch bekannt als Digitale Radioskopie (DR), Röntgenprüfung oder Radiographic Testing (RT), können Unregelmäßigkeiten im Inneren eines Werkstücks erkannt werden. Anders als bei der Ultraschallprüfung handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, das die Fehlstellen – z. B. Hohlräume, Einschlüsse, Risse oder Bindefehler – direkt auf dem Bildschirm visualisiert. Dies erlaubt unter anderem die genaue Art einer Ungänze besser zu bestimmen als es beim Ultraschallverfahren möglich ist, zum Beispiel, ob es sich um eine Pore oder Schlacke handelt.

Bei der Durchstrahlungsprüfung projiziert eine Strahlenquelle das Schattenbild des Bauteils auf einen Strahlensensor, wodurch die unterschiedliche Dichte des Werkstoffs sichtbar gemacht wird.

Bei vielen sicherheitsrelevanten Bauteilen ist die Durchstrahlungsprüfung von Schweißnähten oder Gussteilen ein bewährtes fertigungsbegleitendes Standardverfahren. Die Digitale Radioskopie eignet sich überdies auch für die Prüfung und Untersuchung nicht-metallischer Werkstoffe.

Wolf-Dieter Lamprecht

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Wolf-Dieter Lamprecht

Diplom-Ingenieur (FH) - SFI/IWE
Werkstoffprüfung

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Ein Steinzeitbecker in der Röntgenanlage der SLV Nord