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Lichtspektrum zeigt chemische Zusammensetzung des Werkstoffs

Die Funkenemissions-Spektroskopie, auch Spektralanalyse oder Funkenemissions-Spektrometrie genannt, ist ein Prüfverfahren, das Erkenntnisse über die genaue chemische Zusammensetzung (Legierung) eines metallischen Werkstoffes liefert. Dafür wird innerhalb eines Spektrometers auf einer grob geschliffenen Materialprobe ein Lichtbogen gezündet. Das Material wird dadurch erhitzt und in seiner obersten Schicht verdampft, wodurch die einzelnen Atome und Ionen dazu angeregt werden, Spektrallinien auszusenden – also zu leuchten. Jedes chemische Element hat dabei seine eigene charakteristische Wellenlänge. Das erzeugte Lichtspektrum wird in seine einzelnen Wellenlängen zerlegt, was eine genaue Aussage über das Vorkommen und die Menge einzelner Elemente möglich macht.

Die chemische Zusammensetzung eines Werkstoffes zu kennen, ist für die Schweißtechnik von grundlegender Bedeutung. Beispielsweise bei der Bestimmung der Bestandteile von Altstählen kann die Funkenemissions-Spektroskopie eine Antwort auf die Frage liefern, ob das vorliegende Material überhaupt schweißgeeignet ist. Auch die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen Korrosion wird maßgeblich durch die Legierungszusammensetzung beeinflusst. 

Wolf-Dieter Lamprecht

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Wolf-Dieter Lamprecht

Diplom-Ingenieur (FH) - SFI/IWE
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© GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH