Wir verbinden mit Leidenschaft – 30 Jahre SLV Nord in 2022
Wie begann nun die Geschichte der SLV Nord?
1992 wurde die Handwerkskammer Hamburg vom Deutschen Verband für Schweißen e. V. (DVS) – damals fehlte noch der Zusatz „und verwandte Verfahren“ – beauftragt, eine Nachfolgeinstitution für die SLV Hamburg zu schaffen, deren Sitz damals an der Fachhochschule am Berliner Tor (heute Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW) war. Der Hintergrund: Seitens der Obrigkeit bestand kein Interesse mehr an einer Fortführung der SLV am alten Standort. Dementgegen führten die jahrzehntelangen guten Erfahrungen mit der damaligen Schweißtechnischen Lehranstalt (SL) als Teil der GFA-Gewerbeförderungsanstalt dazu, der Handwerkskammer Hamburg ein Angebot zur Übernahme zu unterbreiten.
Diese Gelegenheit nahm die Kammer wahr, und so wurden die besonderen räumlichen, personellen und gerätetechnischen Anforderungen an eine SLV umgesetzt. Aus der alten Schweißtechnischen Lehranstalt der Handwerkskammer Hamburg konnte somit im Jahr 1992 die neue SLV Nord werden. Leiter der SL war seinerzeit Dipl.-Ing. Rüdiger Hübner, der vom dem ersten Leiter der SLV, Dr.-Ing. Kurt Küster, abgelöst wurde. Damit war die Handwerkskammer Hamburg die deutschlandweit erste und einzige Kammer, die eine SLV – und nicht wie bei anderen Kammern üblich – eine SL zu den Tochtereinrichtungen zählt.
Heute: 2.000 qm Werkstatt im hochmodernen ELBCAMPUS
Bis zum Jahr 2008 war die SLV Nord noch am in die Jahre gekommenen Standort in der Goetheallee beheimatet. Im selben Jahr erfolgte der Umzug nach Hamburg-Harburg in den Neubau des ELBCAMPUS, an dem alle Voraussetzungen für eine moderne und leistungsfähige SLV gegeben waren. Heute bilden wir jährlich ca. 5.000 Personen aus – theoretisch wie praktisch –, verfügen über rund 2.000 qm Werkstatt und ein DAkkS-akkreditiertes Prüflabor, u. a. mit hochmoderner digitaler Radioskopie-Vollschutzanlage. Eine ideale Ausgangsbasis für die nächsten 30 Jahre!