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DIN EN 1090 – Musterhandbuch

Die „Werkseigene Produktionskontrolle“ ist eigentlich ein alter Bekannter aus der DIN 18800-7. Dort wurde gefordert:

„Wer Stahlbauten fertigt, mit Korrosionsschutz versieht oder montiert, muss über eine werkseigene Produktionskontrolle verfügen…“
Hinsichtlich Form, Gestaltung, Realisierung der WPK wurden allerdings keine Forderungen gestellt. In der „neuen“ Norm, der DIN EN 1090 hingegen werden hierzu klare Vorgaben gemacht:

„Das WPK-System muss schriftliche Verfahrensanweisungen, regelmäßige Kontrollen und Prüfungen umfassen…“
Der Aufbau einer WPK, die den Anforderungen der DIN EN 1090 gerecht wird, ist eine sehr komplexe Aufgabe. Diese Aufgabe ist umfangreich und schwierig zu überblicken und vor allem zu beginnen.
DIN-EN-1090-HandbuchWPK bedeutet, ein Konzept der Eigenüberwachung aufstellen. Um die Herausforderung des Aufbaus einer WPK besser bewältigen zu können, empfiehlt es sich, ein Musterhandbuch anzuschaffen.

Das Konzept der Eigenüberwachung wird in verschiedene Ebenen gegliedert:

1. Verfahrensanweisungen und Bestands- und Personallisten

Eine Verfahrensanweisung enthält Beschreibungen grundsätzlicher betrieblicher Abläufe, z. B. Wareneingangskontrolle, die Organisation der Arbeitsvorbereitung oder beschreibt einen Produktions- oder Fertigungsablauf. Dazu gehört die Darstellung der verantwortlichen Personen in einem Organigramm, sowie deren Stellenbeschreibungen.

2. Prüfanweisungen

Die Prüfanweisungen enthalten konkrete Hinweise für die durchzuführenden Überprüfungen, wie und was, wie oft und womit, sowie nach welchen Kriterien zu prüfen ist.

3. Prüfprotokolle und Checklisten

Prüfprotokolle und Checklisten dokumentieren die Ergebnisse der jeweiligen Überprüfungen, Überwachungen und Kontrollen.

Alle Beschreibungen müssen einerseits im Betrieb gelebt, andererseits in einem Handbuch zur WPK schriftlich dokumentiert werden.

Das Beispielhandbuch des Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) der Handwerkskammer Hamburg enthält Pauschal-Vorlagen zu den o. a. Dokumenten in Form von editierbaren Word- und EXCEL-Dateien auf einer CD-Rom. Es brauchen z. T. nur noch die Daten der Personen bzw. des Betriebes eingetragen oder Beschreibungen an die tatsächlichen Betriebsabläufe angepasst werden.
Sollten betriebliche Verfahren aktuell noch nicht normenkonform durchgeführt werden, bieten die normenkonformen Vorlagen eine einfache Hilfestellung, um die Betriebsabläufe den Anforderungen der DIN EN 1090 anzupassen.

Das Beispiel Handbuch wird Ihnen auf Wunsch im Rahmen einer kostenlosen Beratung vorgestellt.

Ansprechpartner

  1. Rene BullertRene Bullert

    Diplom-Ingenieur - SFI/IWE
    Leiter Qualitätssicherung, Leiter Werkstofftechnik
    Telefon: +49 (0)40 35905-802
    Fax: +49 (0)40 3590544-802
    E-Mail: rbullert@slv-nord.de